Trend Herbst/Winter 2026/27: Warum Modewochen und Stars jetzt auf Minimal-Teint und Ghost Lashes setzen
Mode & Stil
Der No-Make-up-Look kehrt auf die Runways und roten Teppiche der kommenden Saison zurück.
Nach auffälligen Sommer-Looks mit Aquamarin-Eyeliner und intensivem Pink dreht sich die Ästhetik für die Saison Herbst/Winter 2026/27 wieder spürbar. Auf den Laufstegen und roten Teppichen dominiert eine reduzierte Formel: der No-Make-up-Look.
Labels wie Stella McCartney und Situationist schickten ihre Models mit sichtbarer Hautstruktur und subtilem Glow über den Runway. Auch Schauspielerinnen wie Zendaya und Alexa Demie zeigen sich bei Events zunehmend mit minimalem Teint statt schwerem Contouring.
Die Technik hinter dem ungeschminkten Look
Der Trend bedeutet nicht zwingend den vollständigen Verzicht auf Kosmetik. Das Ziel besteht vielmehr darin, Produkte so aufzutragen, dass die Haut unberührt und frisch wirkt.
Schwere Foundations weichen leichten Formulierungen wie Skin Tints, getönten Tagescremes oder getöntem Sonnenschutz. Concealer wird lediglich punktuell aufgetragen, um Rötungen oder Augenringe auszugleichen.
Fokus auf Glow und sogenannte Ghost Lashes
Muttermale und Sommersprossen bleiben bewusst sichtbar, während die Augenbrauen nur sanft in Form gebürstet werden. Auf voluminöse Mascara wird dabei oft komplett verzichtet – dieser minimalistische Wimpernstil hat sich als Trend der „Ghost Lashes“ etabliert.

Auf den Lippen kommen transparente Pflegebalsame oder durchscheinende Rosétöne zum Einsatz. Für die Wangenpartie genügen leichte Cremerouges in natürlichen Nuancen.
Abschied vom matten Teint
Ein zentrales Merkmal der aktuellen Ästhetik ist das Finish: Ultramatte Texturen spielen keine Rolle mehr. Die Haut soll hydratisiert und lebendig wirken.
Um diesen Effekt bei abnehmender Sommerbräune beizubehalten, kommen Produkte wie Milky Toner, feuchtigkeitsspendende Glass-Skin-Sprays und dezente Bronzer zum Einsatz. Das Ergebnis bleibt ein frischer, transparenter Teint ohne sichtbare Make-up-Schichten.
