Studentin verwandelt tristes Wohnheimzimmer in Designer-Oase
Design & Einrichtung
Das neu gestaltete Wohnheimzimmer an der University of Mississippi.
Der Einzug in ein traditionelles Studentenwohnheim bedeutet meist karge Wände, simple Holzmöbel und wenig Privatsphäre. Für die 18-jährige Bennett Gould begann das Studium an der University of Mississippi jedoch in einer völlig anderen Umgebung.
Als Geschenk zum Schulabschluss finanzierte ihre Großmutter eine professionelle Raumumgestaltung. Dafür engagierte die Familie die Designerin Shelly Gates, die sich mit ihrem Unternehmen Mary Margaret Designs auf die Transformation von College-Zimmern spezialisiert hat.
Vom tristen Betonbau zur Luxus-Suite
Gould zog in ein Dreibettzimmer in einem der ältesten Gebäude auf dem Campus ein. Die Ausgangslage bot typischen Wohnheim-Charme mit einfachen Betonwänden.
Gemeinsam mit der Designerin entwickelte die Studentin ein helles, sommerliches Farbkonzept. Die Inspiration stammte von Mustern der Modemarke Lilly Pulitzer mit Akzenten in Blau, Rosa, Grün und Weiß.
Wohnheimzimmer-Design an der University of Mississippi.
Shelly Gates arbeitete 13 Jahre lang als Grundschullehrerin, bevor sie ihr Hobby zum Vollzeitberuf machte. Inzwischen gestaltet sie jährlich Dutzende Zimmer an Universitäten wie Ole Miss, Alabama oder LSU um.
Die Kosten für ein solches Komplettpaket liegen in der Regel zwischen 5.000 und 20.000 US-Dollar. Im Preis inbegriffen sind Möbel, Teppiche, Vorhänge sowie die komplette Montage durch ein Aufbauteam vor Ankunft der Studierenden.

Detailansicht der Raumgestaltung von Mary Margaret Designs.
Ein Sonnenschirm als Highlight im Zimmer
Bis zum offiziellen Einzugstermin im August kannte Gould die finale Umsetzung nur von Entwürfen. Ihre einzige strikte Vorgabe während der Planungsphase lautete: kein Orange.
Neben gepolsterten Kopfteilen, Schreibtischdekorationen und abgestimmter Bettwäsche ziert sogar ein dekorativer Sonnenschirm das Zimmer. Das Element sorgt mittlerweile auf dem gesamten Flur für Gesprächsstoff.
Eingerichteter Schlaf- und Arbeitsbereich im Wohnheim.
Beim ersten Betreten des Zimmers zeigte sich die Studentin überwältigt von dem Ergebnis. Das Zimmer sei schöner eingerichtet als ihr bisheriges Jugendzimmer zu Hause.
Selbst die Wohnheimleitung schaute bereits vorbei, um das ungewöhnliche Raumkonzept persönlich zu begutachten.



