Rossmann bringt K-Beauty-Serum für 24,99 Euro: Wie 0,1 Prozent Retinol und Mikro-Spicules wirken
Mode & Stil
Das Retinol Shot Tightening Serum der koreanischen Marke Celimax.
Klassische Microneedling-Behandlungen in Kosmetikstudios kosten in der Regel zwischen 150 und 400 Euro pro Sitzung. Mit dem „Retinol Shot Tightening Serum“ der südkoreanischen Marke Celimax bietet die Drogeriekette Rossmann nun eine Alternative für 24,99 Euro an, die auf ein vergleichbares Prinzip setzt.
Der Wirkmechanismus hinter dem flüssigen Needling
Das Produkt kombiniert 0,1 Prozent Retinol mit sogenannten Mikro-Spicules. Dabei handelt es sich um mikroskopisch kleine, nadelartige Partikel, die meist aus Meeresschwämmen oder synthetischem Siliziumdioxid gewonnen werden.
Diese Strukturen penetrieren die oberste Hautschicht minimalinvasiv und erzeugen ein charakteristisches Prickeln. Durch diesen Prozess transportieren sie die enthaltenen Wirkstoffe tiefer in die Haut, ohne dass der Einsatz von Nadelrollern oder elektronischen Geräten notwendig ist.
Die zentralen Inhaltsstoffe im Detail
- 0,1 Prozent Retinol: Kurbelt die Zellerneuerung an und mildert feine Linien.
- Mikro-Spicules: Erleichtern das Eindringen aktiver Substanzen durch punktuelle Mikrostimulation.
- Neun Peptide: Unterstützen die Spannkraft und stärken die Hautstruktur.
- Panthenol: Beruhigt Reizungen, spendet Feuchtigkeit und stabilisiert die Hautbarriere.
Anwendung: Schrittweise Eingewöhnung und UV-Schutz
Aufgrund des Retinolgehalts erfordert das Serum eine schrittweise Eingewöhnung. In den ersten zwei Wochen empfiehlt sich die Nutzung auf jeden zweiten bis dritten Abend zu beschränken, wobei eine erbsengroße Menge für das gesamte Gesicht ausreicht.

Nach dem Einziehen sollte eine feuchtigkeitsspendende Gesichtscreme aufgetragen werden. Da Retinol die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöht, ist die Anwendung am Abend vorgeschrieben; am darauffolgenden Morgen ist das Auftragen eines Sonnenschutzes Pflicht.
Entwicklung auf Basis von 60.000 Erfahrungsberichten
Hersteller Celimax konzentriert sich auf Formulierungen für sensible Hautprofile. Bei der Produktentwicklung greift das Unternehmen auf direkte Nutzerdaten zurück: Nach eigenen Angaben flossen in den vergangenen vier Jahren Rückmeldungen, Tests und Interviews von mehr als 60.000 Personen in die Konzeption der Rezepturen ein.
