Kultur-Highlights im September 2026: Die wichtigsten Ausstellungen, Filme und Serienstarts
Mode & Stil
Der Kulturherbst 2026 wartet mit hochkarätigen Premieren in Kino, TV, Theater und Museen auf.
Der Herbstauftakt bringt frischen Wind in die Kulturlandschaft. Neue Spielpläne an den Theatern, mit Spannung erwartete Kinoproduktionen, vielschichtige Serien sowie zentrale Museumsausstellungen dominieren das Programm.
Ausstellungen: Fotografie, Ikonen und Meisterwerke
Das C/O Berlin präsentiert ab dem 12. September die Retrospektive „Carrie Mae Weems. The Heart of the Matter“. Anhand von mehr als 100 Werken aus vier Jahrzehnten beleuchtet die Schau Machtstrukturen, Geschichte und Erinnerungskultur im Schaffen der renommierten US-Künstlerin.
Im Frankfurter Städel Museum steht ab dem 17. September eine biblische Schlüsselfigur im Mittelpunkt: „Maria Magdalena. Sin. Pray. Love.“ zeigt über 100 Exponate vom Mittelalter bis zur Gegenwart und hinterfragt Rollenbilder zwischen Heiliger und Sünderin.
Die Münchner Alte Pinakothek widmet sich ab dem 29. September einem Meisterwerk der niederländischen Renaissance. Die Ausstellung „Das ‚Schlaraffenland‘ von Pieter Bruegel d. Ä. und seine Erwerbsgeschichte“ beleuchtet neben dem ikonischen Bild auch die Rolle verfolgter Mäzene während der NS-Zeit.
Kino: Historische Dramen und späte Fortsetzungen
Am 3. September startet „Vaterland“ von Regisseur Paweł Pawlikowski. Das in Cannes prämierte Schwarzweiß-Drama zeigt die Rückkehr des Schriftstellers Thomas Mann (Hanns Zischler) und seiner Tochter Erika (Sandra Hüller) in das zerstörte Nachkriegsdeutschland.
Vom 9. bis 13. September bringt der Dokumentarfilm „Oasis: Don’t Look Back In Anger“ die Reunion-Tour der Gallagher-Brüder auf ausgewählte Kinoleinwände – inklusive exklusiver Einblicke hinter die Kulissen und erster gemeinsamer Interviews nach zwei Jahrzehnten.
Mit „Zauberhafte Schwestern 2“ folgt am 10. September das Comeback von Sandra Bullock und Nicole Kidman als Sally und Gillian Owens. Unterstützt von Joey King und Maisie Williams stellen sich die Schwestern erneut ihrem Familienfluch.
Marie Kreutzers Psychodrama „Gentle Monster“ läuft am 17. September an. Léa Seydoux spielt eine Pianistin, deren Leben durch eine Hausdurchsuchung und schwere Vorwürfe gegen ihren Mann (Laurent Rupp) aus den Fugen gerät.
Robert Pattinson übernimmt ab dem 24. September die Hauptrolle in „Primetime“. Unter der Regie von Lance Oppenheim widmet sich der Thriller der wahren Geschichte hinter dem kontroversen US-TV-Format „To Catch a Predator“.
Serien: Gangster, Vampire und True Crime
Guy Ritchies Netflix-Erfolg „The Gentlemen“ geht am 3. September in die zweite Staffel. Aristokrat Eddie Horniman (Theo James) und Susie Glass geraten bei der Expansion ihres Geschäfts mit der italienischen Mafia aneinander.

Disney+ setzt ab dem 16. September mit „City of Blood“ auf dystopische Spannung. Die von Philipp Kadelbach inszenierte Graphic-Novel-Adaption („Berlinoir“) verlegt einen Kampf zwischen Menschen und Vampiren in ein durch den Klimawandel zerstörtes Berlin.
Ebenfalls am 16. September startet bei Prime Video das Reacher-Spin-off „Neagley“ mit Maria Sten in der Titelrolle der Chicagoer Privatermittlerin.
Netflix führt am 17. September die Anthologie „Monster“ fort. Die vierte Staffel von Ryan Murphy und Ian Brennan zeichnet den berüchtigten Fall von Lizzy Borden (Ella Beatty) nach, besetzt unter anderem mit Charlie Hunnam, Rebecca Hall und Vicky Krieps.
Literatur: Debüts und historische Rückblicke
Am 9. September erscheint im Arche Verlag der Debütroman „Göre“ der tschechischen Regisseurin Dorota Ambrožová. Die Coming-of-Age-Erzählung begleitet die 15-jährige Hanka auf ihrer Suche nach Selbstbestimmung und Identität.
Mit „Letzte Nacht in Soho“ legt Fiona Mozley am 16. September ihren zweiten Roman in deutscher Übersetzung vor. Das Buch erzählt vom vehementen Widerstand der Bewohner eines Londoner Altbaus gegen eine rücksichtslose Immobilieninvestorin.
Ein persönliches Zeitdokument folgt am 22. September mit „Swan Song: Diana, meine Schwester“. Charles Spencer beschreibt darin das Leben der 1997 verstorbenen Prinzessin und tritt langjährigen Gerüchten mit eigenen Erinnerungen entgegen.
Theater: Neue Impulse auf den Bühnen
Mit der Spielzeit 2026/2027 übernimmt Çağla Ilk die Intendanz am Berliner Maxim Gorki Theater. Den Auftakt bildet ab dem 4. September die interdisziplinäre Rauminstallation „Fuge“ des Konzeptkünstlers Sarkis.
Am Münchner Volkstheater feiert zudem eine Neuinszenierung des alpinen Traditionsstoffs „Die Geierwally“ Premiere.
