Haarfarben-Trend Zimt: Warum Daisy Edgar-Jones und Camila Morrone auf warme Nuancen setzen
Mode & Stil
Zimtbraun kombiniert eine klassische braune Basis mit feinen Kupfer-Highlights.
Nach den Sommermonaten wirken gebleichte Längen oft matt und kraftlos. Mit dem Übergang in die kältere Jahreszeit verlagert sich der Fokus bei Colorationen von kühlen Blondtönen hin zu warmen, satten Nuancen.
Für den Herbst 2026 etabliert sich Zimt als dominanter Ton auf den Laufstegen und roten Teppichen. Prominente Trägerinnen wie die Schauspielerinnen Daisy Edgar-Jones und Camila Morrone zeigen bereits, wie die alltagstaugliche Farbe getragen wird.
Die Rezeptur: Was Zimtbraun ausmacht
Die Basis des Looks bildet ein klassisches Mittelbraun. Durch Balayage oder fein gesetzte Highlight-Techniken werden warme Kupfer-Reflexe eingearbeitet, die dem Haar optische Tiefe verleihen.
Im Gegensatz zu flächigen Rottönen bleibt die Zimt-Nuance unaufdringlich. Sie reflektiert das Licht stärker als reines Braun, verlangt beim Nachfärben aber deutlich weniger Pflegeaufwand als intensive Rot- oder Kupfertöne.
Hauttöne und Typberatung
Zimtbraun zählt zu den warmen Farbfamilien. Dementsprechend harmoniert der Ton ideal mit Teints, die goldene oder pfirsichfarbene Untertöne aufweisen, sowie mit Teints mit Sommersprossen oder dunkleren Karamell- und Mahagoni-Nuancen.
Grüne, bernsteinfarbene und braune Augen werden durch den integrierten Kupferanteil optisch hervorgehoben.

Anpassungen für kühlere Farbtypen
Personen mit kühlem Hautunterton und blau-grauen Augen müssen nicht auf den Trend verzichten. Der Schnittpunkt liegt hier bei einer gezielten Modifikation der Farbpigmente.
Wird der Braunanteil erhöht und der Kupferton durch kühle Rosé-Nuancen („Erdbeer-Brünett“) oder aschige Bronde-Akzente ersetzt, passt sich das Farbbild an kühle Teints an, ohne den Grundcharakter zu verlieren.
Farberhalt und Pflege zu Hause
Da Zimtbraun keine extreme Aufhellung erfordert, bleibt die Haarstruktur weitgehend geschont. Um den Glanz der Kupferpigmente im Alltag stabil zu halten, reichen gezielte Pflegeschritte aus:
- Farbmasken: Getönte Kuren frischen die Reflexe zwischen den Salonbesuchen direkt unter der Dusche auf.
- Sulfatfreie Shampoos: Spezielle Farbshampoos verhindern das schnelle Auswaschen der warmen Pigmente.
- Haaröle: Regelmäßig in die Spitzen eingearbeitet, schützen sie vor herbstlicher Heizungsluft und Frizz.
Der Wechsel gelingt von Naturtönen ebenso wie von zuvor blondiertem Haar ohne radikale Schnitte oder aggressive chemische Prozesse.
