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Antonia Michalsky

Alexander Held: Ungewissheit über den Verbleib des „München Mord“-Stars

Bernadette Heerwagen, Alexander Held und Marcus Mittermeier bei einem Set-Fotocall zu München Mord. Unterhaltung

Bernadette Heerwagen, Alexander Held und Marcus Mittermeier bei einem Set-Fotocall zu München Mord.

Mehr als drei Monate sind seit dem Tod von Alexander Held vergangen. Der bekannte „München Mord“-Schauspieler verstarb am 12. Mai 2026 im Alter von 67 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung. Doch bis heute bleibt eine zentrale Frage unbeantwortet: Wo und wann wird der Darsteller seine letzte Ruhe finden?

Bernadette Heerwagen, Alexander Held und Marcus Mittermeier beim Set-Fotocall zu
Bernadette Heerwagen, Alexander Held und Marcus Mittermeier bei einem Set-Fotocall zu München Mord.

Keine Informationen für das enge Umfeld

Bisher gibt es keine gesicherten Berichte über eine erfolgte Beisetzung. Auffällig ist, dass selbst Menschen aus dem direkten Umfeld des Verstorbenen offenbar über keinerlei Informationen zu einer möglichen Trauerfeier verfügen.

Die Gastronomin Gabriele Struth, eine Bekannte des Schauspielers, äußert sich dazu besorgt: „Wir waren ja befreundet und würden eigentlich auch hingehen, wenn es eine Verabschiedung gibt.“ Eine Einladung habe sie bisher nicht erhalten.

Alexander Held im Mai 2014
Alexander Held im Mai 2014.

Nachlassverfahren und offene Fragen

Derzeit läuft am Bezirksgericht Kufstein die Abwicklung des Nachlasses. Ob dieser juristische Prozess eine Verzögerung bei der Bestattungsplanung verursacht, ist unklar. Laut Gabriele Struth habe es zwar einen Vorschlag des örtlichen Pfarrers für eine Beisetzung auf dem Friedhof in Erl gegeben, doch danach herrschte Funkstille.

Alexander Held: Ungewissheit über den Verbleib des „München Mord“-Stars

Auch das beauftragte Bestattungsunternehmen äußert sich nicht zum Sachverhalt. Der derzeitige Aufbewahrungsort der Urne bleibt somit der Öffentlichkeit verborgen.

Ein letzter Wunsch in Tirol

Dabei hatte Alexander Held klare Vorstellungen für sein Lebensende. Seine Ehefrau Patricia Gräfin Fugger von Babenhausen verstarb bereits 2014 im Alter von 52 Jahren. Ihre Urne wurde im Garten ihres gemeinsamen Anwesens in Erl in Tirol beigesetzt.

Held äußerte den Wunsch, an genau diesem Ort seine letzte Ruhe zu finden. Im Jahr 2018 beschrieb er den Platz gegenüber der Bild-Zeitung als „sehr schön“ und betonte die gute Aussicht. Ob dieser Wunsch erfüllt wird oder eine Bestattung auf dem örtlichen Friedhof erfolgt, bleibt weiterhin offen.