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Antonia Michalsky

Absage an Prinz Harry: Uganda zieht sich nach Palast-Ansage von Invictus Games zurück

Absage an Prinz Harry: Uganda zieht sich nach Palast-Ansage von Invictus Games zurück Mode & Stil

Absage an Prinz Harry: Uganda zieht sich nach Palast-Ansage von Invictus Games zurück

Harry und Meghan behaupten, Charles hat sie überrumpelt
Harry und Meghan behaupten, Charles hat sie überrumpelt

Rückschlag für Prinz Harry: Uganda zieht sich überraschend von den Invictus Games 2027 zurück. General Muhoozi Kainerugaba, Chef der ugandischen Streitkräfte und Sohn von Präsident Yoweri Museveni, gab die Entscheidung am Mittwoch, dem 9. September, auf der Plattform X bekannt.

Sein Land werde an keiner Veranstaltung teilnehmen, die nicht die ausdrückliche Zustimmung von König Charles III. habe. Der Schritt erfolgt nur wenige Monate nach der Aufnahme Ugandas, das erst im Juli als 26. Nation in die Invictus-Gemeinschaft integriert worden war.

Damals hatte Prinz Harry die ugandische Delegation persönlich in London empfangen. Die Invictus Games Foundation hatte den Beitritt als bedeutenden Meilenstein gefeiert und die Streitkräfte des Landes mit Trainingsausrüstung ausgestattet.

Der Brief des Palastes und die Folgen

Die Kehrtwende folgt unmittelbar auf eine offizielle Klarstellung des britischen Königshauses. Der Palast hatte sich zuvor in einem Schreiben an hochrangige Regierungs- und Militärvertreter gewandt.

Darin stellte die Krone klar, dass Harry und Herzogin Meghan keine arbeitenden Mitglieder der Königsfamilie sind. Ihre gemeinnützigen Aktivitäten gelten als rein privat, zudem dürfen sie ihre „HRH“-Titel weiterhin nicht führen.

Harry und Meghan sind gerade erst nach England zurückgekehrt.
Harry und Meghan sind gerade erst nach England zurückgekehrt.

Militärführung distanziert sich von Sussexes

Gegenüber der Zeitung „The Times“ begründete General Kainerugaba seinen Beschluss mit deutlichen Worten. Innerhalb des ugandischen Verteidigungsministeriums habe es Stimmen gegeben, die Initiativen von Harry und Meghan positiv gegenüberstanden.

Diese Unterstützung für den „Harry-Meghan-Nonsens“ habe er beenden wollen. „Ich unterstütze den Monarchen. Punkt“, betonte der Militärchef.

Im Umfeld von Prinz Harry wird die Entscheidung direkt mit dem Rundschreiben der Monarchie verknüpft. Eine Quelle erklärte gegenüber dem Sender ITV, der Schritt Ugandas sei eine offensichtliche Folge der neuen Direktiven, die im Ministerium für Verwirrung gesorgt hätten.

König Charles III. hatte die ersten Invictus Games 2014 in London noch persönlich vor Ort unterstützt. Die nächste reguläre Ausgabe des Sportwettbewerbs für versehrte Soldatinnen und Soldaten ist für Juli 2027 in Birmingham angesetzt.