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Antonia Michalsky

Ab 50 Jahren: Warum Kurkuma den Kalorienverbrauch ankurbelt

Kurkuma als Pulver und Wurzel Mode & Stil

Das gelbe Gewürz Kurkuma enthält den bioaktiven Wirkstoff Curcumin.

Hormonelle Schwankungen und ein sinkender Grundumsatz erschweren ab dem 50. Lebensjahr oft das Halten des Gewichts. Neben regelmäßiger Bewegung spielt die Zusammensetzung der Ernährung eine entscheidende Rolle, um den Fettstoffwechsel aktiv zu halten.

Ein intensiv gelbes Gewürz aus der asiatischen Küche gewinnt in diesem Zusammenhang wissenschaftliche Aufmerksamkeit: Kurkuma.

Thermogenese und Blutzucker: Wie Kurkuma den Fettabbau unterstützt

Mediziner heben hervor, dass Kurkuma den Energieverbrauch direkt über die Wärmeproduktion des Körpers beeinflussen kann.

„Kurkuma regt den Körper dazu an, mehr Wärme zu erzeugen, was zu einer höheren Verbrennung von Kalorien führt“, erklärt Dr. Gretchen San Miguel, medizinische Leiterin bei Medi-WeightLoss Corporate. Die Expertin ergänzt, dass die antioxidativen Eigenschaften dazu beitragen können, Insulinresistenz, Blutzuckerspiegel und Cholesterinwerte zu senken.

Diese Faktoren sind entscheidend, um einer schleichenden Zunahme des Körperfettanteils ab dem 40. und insbesondere ab dem 50. Lebensjahr entgegenzuwirken.

Frische Kurkumawurzel und gemahlenes Kurkumapulver

Curcumin gegen chronische Entzündungen und Heißhunger

Verantwortlich für die Wirkung ist vor allem der sekundäre Pflanzenstoff Curcumin. Dieser kurbelt den Stoffwechsel an und unterstützt die Fettverbrennung genau dann, wenn der Körper altersbedingt weniger Kalorien im Ruhezustand verbraucht.

Ab 50 Jahren: Warum Kurkuma den Kalorienverbrauch ankurbelt

Curcumin besitzt zudem starke entzündungshemmende Eigenschaften. Dies ist relevant, da chronische Mikroentzündungen im Gewebe eng mit Fetteinlagerungen in der Bauchregion verknüpft sind.

Darüber hinaus deuten Untersuchungen darauf hin, dass Curcumin Hormone beeinflusst, die für Hunger- und Sättigungssignale zuständig sind. Gleichzeitig lindert die Wurzel traditionell Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und fördert eine effiziente Nährstoffaufnahme.

Zubereitung: Von Mahlzeiten bis zur Goldenen Milch

Kurkumapulver lässt sich problemlos in alltägliche Rezepte wie Gemüsesuppen, Eintöpfe, Pfannengerichte oder Smoothies einrühren.

Eine bewährte Zubereitungsform ist die sogenannte „Goldene Milch“. Dabei wird Milch oder eine pflanzliche Alternative erwärmt und mit Kurkuma, einer Prise schwarzem Pfeffer sowie etwas Honig verrührt.

Für eine konzentrierte Zufuhr kommen auch Nahrungsergänzungsmittel mit Curcumin infrage. Vor einer dauerhaften Einnahme empfiehlt sich die Rücksprache mit einem Arzt, insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten.